Gemeindewerke Stockelsdorf jetzt TSM zertifiziert

Höchstmaß an Sicherheit bei Gas- und Wasserversorgung
Die Gemeindewerke Stockelsdorf erreichen Zertifizierung durch den Fachverband DVGW.


files/gemeindewerke-stockelsdorf/inhaltseite/bsgas2_kl.jpgStockelsdorf – An der Marienburgstraße herrscht eitel Freude. Ein bisschen stolz sind sie auch, die Verantwortlichen der Gemeindewerke Stockelsdorf GmbH, stolz auf eine Auszeichnung. Der hohe Standard in der Sicherheit ihrer Gas- und Wasserversorgung ist dem kommunalen Eigenbetrieb jetzt nämlich auch offiziell bescheinigt worden – mit einer Zertifizierung durch einen Fachverband der Branche.

„Wir sind sehr froh über diesen Erfolg“, kommentiert Geschäftsführer Winfried Dietrich das Ergebnis der freiwilligen Überprüfung. Weil es geeignet sei, das Vertrauen der Kunden in den Eigenbetrieb weiter zu stärken. Dietrich: „ Was wir machen, machen wir zuverlässig und sicher. Das wissen unsere Kunden jetzt noch besser.“
Eigens aus Hamburg war Dr. Dieter Perdelwitz angereist. Denn solche Termine, die mag er. Urkunden für die Zertifizierung übergibt Perdelwitz gern – „weil sie für mehr Vertrauen sorgen können und immer mehr Vertrauen sorgen können und immer auch Anstrengungen und viel Mühe belegen.“
Und weil sie darüber hinaus Nachweis für höchsten Sicherheitsstandard sind, wie der Geschäftsführer der Bundesverbandes der deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) jetzt den Gemeindewerken Stockelsdorf bescheinigte.

Anders als in Industrieunternehmen, wo Tüv und Gewerbeaufsicht Aufsichts- und Prüffunktionen wahrnehmen, liegt die Zuständigkeit in der Energie- und Wasserversorgung beim DVGW. Gemeinsam mit Fachverbänden wurde ein technisches Regelwerk erstellt, „das gesetzliche Verbindlichkeit besitzt“, wie Experte Perdelwitz betont.
„Niemand sollte glauben, dass eine solche Zertifizierung eine Kleinigkeit ist“, stellte der Hamburger Gast bei der feierlichen Überreichung der Urkunde klar. Und Frank Stöcker, der technische Leiter der Gemeindewerke Stockelsdorf bestätigt: „Wir haben uns ungefähr ein Jahr lang mit externer Unterstützung auf die Zertifizierung vorbereitet. Das war ein sehr aufwändiger Prozess.“ Der sich aber gelohnt hat.

Ein umfangreicher Anforderungs- und Fragenkatalog musste abgearbeitet werden. Dazu zählen Bereiche wie Organisationsstruktur, Verantwortlichkeiten, Fach- und Entscheidungskompetenz, Anlagen- und Leitungsnetzdokumentationen, Regelungen bei Störungen, technische Ausrüstung, Qualitätssicherung und, ganz wichtig, Notfallmanagement. Stöcker: „Nehmen sie unseren Notdienst außerhalb der Geschäftszeiten: Da ist nicht irgendwo ein Anrufbeantworter geschaltet. Bei uns erreichen die Kunden zu jeder Tages- und Nachtzeit einen kompetenten Mitarbeiten.“ Denn das Ziel aller Bemühungen ist klar fixiert: Gefährdungen und Risiken für Menschen wie Sachwerte unter allen Umständen vermeiden. Zwei externe und unabhängige Gutachter des DVGW fühlten den Gemeindewerken kürzlich zwei Tage lang intensiv auf den Zahn. „Über 600 Fragen mussten zufriedenstellend beantwortet werden, und das Ergebnis der einjährigen Vorbereitungen kann sich sehen lassen.

Perdelwitz: „Mit der Urkunde bescheinigen wir den Gemeindewerken ein Höchstmaß an Sicherheit in ihrer Gas- und Wasserversorgung.“ Sie belegen, dass das Unternehmen in der technischen Sicherheit hervorragend aufgestellt sei, „und dass sich die Kunden im Versorgungsbereich auf die Fachkompetenz ihrer Gemeindewerke verlassen können“. Gemeindewerke- Chef Dietrich zieht sein Resümee: „ Die Grundorganisation bei uns war schon vorher gut. Wir haben die Prüfungen für das technische Sicherheitsmanagement aber gleichwohl zum Anlass genommen, die technische Organisation auch im Hinblick auf neue energierechtliche Rahmenbedingungen weiter zu optimieren.“ Für den Erfolg des Eigenbetriebs, vor allem aber für weiterhin zufriedene Stockelsdorfer Kunden.

Quelle Bild & Text: Lübecker Nachrichten vom 08.12.2008 von Lothar Braun