Energiespartipps

Heizungstemperatur nachts absenken

Wer nachts auf ein wenig Wärme verzichten kann, sollte Gebrauch von der Nachtabsenkungsfunktion seines Heizkessels machen. Mit dieser Einstellung kann der Energieverbrauch durchschnittlich um fünf Prozent reduziert werden. Wie hoch die Ersparnis tatsächlich ist, hängt unter anderem von der Bauweise des Gebäudes ab. Schlecht gedämmte Häuser in Schwerbauweise sparen weniger Energie ein. Anders verhält es sich bei Gebäuden in Leichtbauweise. Insbesondere, wenn sie nach den Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) oder besser gedämmt sind, über eine energieeffiziente Heizanlage wie eine Erdgas-Brennwertheizung und wärmespeicherintensive Wand- und Deckenbauteile verfügen. Das automatische Abschalten der Heizung bei gut gedämmten Häusern ist der Absenkung in jedem Fall vorzuziehen. Beide Möglichkeiten ersetzen grundsätzlich das Herunterdrehen jedes einzelnen Thermostatventils. Wer zudem tagsüber selten zu Hause ist, kann die Funktionen auch während dieser Zeit nutzen. Um sicherzustellen, dass es warm ist, wenn man zu Hause ankommt, lassen sich die Heizzeiten mithilfe moderner Regler einstellen, die den Heizbeginn selbstständig berechnen. Es muss lediglich programmiert werden, wann die optimale Temperatur im Raum erreicht sein soll. Mit der Erdgas-Brennwerttechnik steht zusätzlich eine bewährte und energieeffiziente Heiztechnologie zur Verfügung, so die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU). Die Nachtabsenkung oder -schaltung unterstützt diese optimal.


Richtig lüften im Winter

Auch bei kühleren Außentemperaturen müssen Wohnräume regelmäßig gelüftet werden, damit frische Luft ins Rauminnere gelangt und der Entstehung von Schimmel vorgebeugt wird. Durchschnittlich entstehen in einem Vier-Personen-Haushalt bis zu zwölf Liter Wasser durch alltägliche Aktivitäten wie Kochen und Körperpflege. Schimmelbefall wird verhindert, indem man diese Feuchtigkeit "aus dem Fenster befördert". Wer zum Lüften die Kippvorrichtung verwendet, muss die Fenster vergleichsweise lang offen halten und erreicht damit nur einen geringen Luftaustausch. Wände sowie Fenster kühlen aus und die Wärmeverluste in den Wohnräumen sind groß. Darüber hinaus begünstigt das Kipplüften die Schimmelbildung, da die kalten Bauteile auf die wärmere und feuchte Raumluft treffen. Mit regelmäßigem Stoßlüften kann man die Heizkosten niedrig halten und gleichzeitig ausreichend frische Luft in die Zimmer lassen. Der kurze Durchzug erzielt einen größeren Luftaustausch als das Kipplüften und begünstigt dabei weder Wärmeverluste noch die Bildung von Feuchtigkeit. Ein solches, auf den eigenen Lebensrhythmus abgestimmtes Lüftungsverhalten unterstützt die hohe Effizienz moderner Heizsysteme. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) empfiehlt einen Kesseltausch hin zur bewährten und hocheffizienten Erdgas-Brennwerttechnik, deren Anschaffung sich bereits nach wenigen Jahren amortisiert.

 

Heizen, aber richtig

Der Winter treibt die Heizkostenabrechnung jedes Jahr in die Höhe. Mit einigen Regeln lässt sich jedoch auch in der kalten Jah-reszeit energieeffizient heizen. Im Winter sollen die Wohnräume zwar gemütlich und warm sein. Doch es ist nicht nötig, die Woh-nung über 20 Grad Celsius zu erwärmen. Jedes Grad weniger spart sechs bis zehn Prozent Energie ein. Experten raten, statt-dessen wärmere Kleidung anzuziehen und dafür die Temperatur im Raum niedriger zu halten. Ein weiterer Tipp ist, die Heizkörper nicht zuzustellen. Die Wärme staut sich durch Möbelstücke, Vor-hänge oder Verkleidungen unmittelbar am Heizkörper und gelangt nicht in den Raum. Dies kann den Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent erhöhen. Um Wärmeverluste zu vermeiden, sollten Rollläden, Fensterläden oder Gardinen zudem nachts geschlossen werden. Die Luft zwischen Fenster und Rollläden wirkt wie eine zusätzliche Dämmung und kann den Wärmeverlust um rund 20 Prozent senken. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) empfiehlt für ein noch energieeffizienteres Heizen die bewährte Erdgas-Brennwerttechnik, die rund 98 Prozent des verwendeten Brennstoffs in Heizenergie umsetzt.


"Heimliches Dauerlüften" beenden

Veraltete Dichtungen an Türen und Fenstern sorgen für ständigen Durchzug, durch den wertvolle Heizwärme entweichen kann.
Zugige Fenster und Türen erzeugen zudem ein ungemütliches Raumklima. Um Energie und somit auch Kosten zu sparen, sollten die Dichtungsprofile oder Schaumstoffdichtungsbänder von Fenstern regelmäßig ausgetauscht werden. Fenster bleiben dadurch mindestens zwei Jahre dicht. Türen können in ähnlicher Weise abgedichtet werden. Zieht der Wind durch den Türschlitz, ist eine federgelagerte Bürstendichtung oder eine mit Magneten oder Druckfedern arbeitende Bodendichtung von Nutzen. Sie passen sich Unebenheiten im Boden an und sorgen so für Windundurchlässigkeit. Ein Vier-Personen-Haushalt kann durch gut abgedichtete Fenster und Türen bis zu 58 Euro im Jahr an Heizkosten einsparen. Darüber hinaus werden rund 170 Kilogramm CO2-Emissionen vermieden. Zusätzlich empfiehlt sich der Austausch einer veralteten Heizanlage gegen ein effizienteres Modell. Mit der Erdgas-Brennwerttechnik steht laut der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) hierfür eine klimaschonende und bewährte Technologie zur Verfügung.

 

Heiznebenkostenabrechnung: Vergleichen spart Geld

Jahr für Jahr werden etwa 30 Millionen Betriebskostenabrechnungen verschickt. Für viele Mieter enthalten sie eine böse Überraschung. Denn meist wird ein höherer Betrag gefordert, als kalkuliert wurde. Mit der Abrechnung legen Vermieter auch die gesamten Wartungskosten inklusive der Gebühren für den Messdienstleister auf die Bewohner um. Etwa 116 Euro jährlich zahlt jeder Haushalt für diesen Service. Dabei lässt sich hier ganz einfach bares Geld sparen, wenn der Vermieter im Interesse seiner Mieter wirtschaftet. Meist wird ein Dienstleister beauftragt, ohne eingehender zu vergleichen und einen Anbieter mit transparenten Tarifen zu suchen. Bundesweit sowie von Dienstleister zu Dienstleister herrscht eine große Preisspanne. Auf www.heizspiegel.de kann man die Anbieterpreise vergleichen. Sollte das beauftragte Unternehmen deutlich über dem Durchschnitt liegen, können Mieter rechtlich dagegen vorgehen, da das gesetzliche Wirtschaftlichkeitsgebot es Vermietern untersagt, unnötig hohe Kosten weiterzugeben. Langfristig sparen lässt sich indes mit einer Heizungsmodernisierung. Geräte, die älter als 15 Jahre sind, sollten durch effizientere Heizsysteme ersetzt werden. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) empfiehlt einen Wechsel zur bewährten und klimaschonenden Erdgas-Brennwerttechnik.


Clevere Maßnahmen vermindern Wärmeverluste

Um in der Heizperiode die Kosten im Griff zu behalten, gibt es viele Wege. Besitzer von Rollläden können sich deren wärmedämmende Eigenschaft zunutze machen: In geschlossenem Zustand entsteht zwischen Fenster und Rollladen eine zusätzlich dämmende Schicht. Wärmeverluste nach außen werden so effektiv reduziert. Die kostbare Heizwärme bleibt im Rauminneren. Wer die Rollläden schon am frühen Abend schließt, kann seine Wärmeverluste so um bis zu 20 Prozent verringern. Zugezogene Vorhänge bringen zusätzliche zehn Prozent. Bei Heizkörpern, die in Außenwandnischen installiert sind, empfiehlt sich zudem eine Isolierfolie für die Rückseite der Heizkörper. Da die Wand an diesen Stellen meist dünner ist, geht hier besonders viel Heizwärme nach außen verloren. Die Folien reflektieren die Wärme und leiten sie zurück ins Rauminnere. Besonders gut sparen lässt sich vor allem dann, wenn ein effizientes Heizsystem auf dem Stand der Technik genutzt wird. Mit der Erdgas-Brennwerttechnik steht eine Technologie zur Verfügung, die nicht nur hilft, die Kosten zu senken, sondern auch klimaschonend arbeitet. Die bewährte Technologie setzt den eingesetzten Brennstoff nahezu komplett in Heizwärme um, so die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU).

Herausgeber:
Initiative Erdgas pro Umwelt

Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) ist eine Gemeinschaft führender Unternehmen und Verbände der Heizgeräteindustrie, der Gaswirtschaft, des installierenden Fachhandwerks und des Großhandels. Gemeinsam engagieren sich die Partner für klimaschonende Lösungen der Wärmeerzeugung im Haus.